Wie machst du eine Keyword-Recherche mit dem Google Keyword Planner?

Hinter jedem Top-Ergebnis steckt eine Entscheidung für ein Keyword. Ja, das gilt für alle Websites, die auf der ersten Seite der Suchmaschinen ranken. Du hast sicher gesehen, wie deine Konkurrenz immer wieder auftaucht, während deine Seiten vergraben bleiben.…

Entwurf
Wie machst du eine Keyword-Recherche mit dem Google Keyword Planner?

Was ist der Google Keyword Planner?

Der Google Keyword Planner ist ein Tool für die Keyword-Recherche innerhalb von Google Ads. Er ist zwar vor allem für Werbetreibende gedacht, die bezahlte Kampagnen planen, wird aber auch oft für die SEO-Recherche genutzt, weil er direkten Einblick gibt, wie Menschen auf Google suchen.

Im Tool findest du Daten wie:

  • Durchschnittliches monatliches Suchvolumen

  • Grad der Konkurrenz

  • Gebotsspannen

  • Keyword-Varianten

  • Historische Suchtrends

  • Suchdaten nach Standort

  • Einblicke nach Gerät

Im Kern beantwortet der Google Keyword Planner eine einfache, aber starke Frage:

Sucht überhaupt jemand danach? Viele erstellen Inhalte auf Basis von Annahmen. Sie glauben, ihre Zielgruppe sucht nach bestimmten Begriffen, weil es logisch klingt. Aber das Suchverhalten passt nicht immer zur Sprache des Unternehmens. Wie du deine Leistung beschreibst, ist vielleicht nicht das, was Nutzer bei Google eintippen. Der Google Keyword Planner schliesst diese Lücke.

Welche Vorteile hat der Google Keyword Planner?

Wenn du auf Platz eins willst, aber nicht weisst, wo du anfangen sollst, erklären diese Vorteile, warum der Google Keyword Planner ein starker Startpunkt ist. Er gibt dir neben den Keywords auch die richtige Richtung.

1. Er liefert Daten direkt von Google

Anders als viele SEO-Tools von Drittanbietern, die das Suchvolumen mit eigenen Modellen und Crawling-Daten schätzen, holt der Google Keyword Planner seine Daten direkt aus Google Ads und aus echten Suchen. Wenn du auf Google ranken willst, ist Google selbst die verlässlichste Datenquelle. Auch wenn das genaue Suchvolumen oft nur in Spannen gezeigt wird, solange du keine Anzeigen schaltest, ist der Vergleich zwischen Keywords enorm wertvoll.

Zum Beispiel:

  • Keyword A: 10K–100K Suchen

  • Keyword B: 1K–10K Suchen

  • Keyword C: 100–1K Suchen

Auch ohne genaue Zahlen siehst du klar, wo die Nachfrage liegt. Wenn du auf Platz eins willst, beantwortet das eine grundlegende Frage. Lohnt sich dieses Keyword überhaupt? Statt zu raten, prüfst du die Nachfrage mit Googles eigenem System.

2. Er hilft dir, Keyword-Varianten jenseits der offensichtlichen Begriffe zu finden

Wenn du ein Seed-Keyword, eine Produktkategorie, einen Leistungsnamen oder die Website eines Wettbewerbers in den Google Keyword Planner eingibst, erzeugt das Tool verwandte Begriffe auf Basis echter Suchanfragen. Diese Varianten zeigen oft, wie Nutzer ihre Suche verfeinern, wenn sie von allgemeiner Neugier zu einer konkreten Absicht übergehen.

Gibst du zum Beispiel „Website-Builder“ ein, bekommst du vielleicht Varianten wie Suchen rund um Preise, Builder für bestimmte Nischen, kostenlose Optionen, Versionen für Onlineshops und Suchen für Einsteiger. Jede Variante steht für eine andere Absicht und eine andere Chance für Inhalte.

Das ist wichtig, weil Platz eins selten mit einem breiten Keyword gelingt. Er gelingt, wenn du präzise Begriffe mit klarer Absicht findest, die zu dem passen, wonach Nutzer aktiv suchen. Statt einer allgemeinen Seite baust du gezielte Inhalte auf, die konkrete Bedürfnisse beantworten.

3. Er zeigt Trends der Suchnachfrage über die Zeit

Bei der Keyword-Recherche geht es nicht nur darum, wie viele Menschen nach etwas suchen. Es geht auch darum, wann sie suchen. Der Google Keyword Planner liefert historische Daten, die zeigen, ob das Interesse an einem Keyword stabil ist, steigt, sinkt oder saisonal schwankt. So vermeidest du Themen, die an Relevanz verlieren, und erkennst Chancen, die stetig wachsen.

Ein Keyword mit stetigem Wachstum kann zum Beispiel auf einen steigenden Markttrend hinweisen. Ein stark saisonales Keyword braucht vielleicht Vorlauf, damit du den Traffic zur Hochsaison mitnimmst. Wenn du zu spät veröffentlichst, ist dein Inhalt nicht rechtzeitig reif genug, um in Zeiten hoher Nachfrage zu ranken. Wer Nachfragetrends versteht, denkt langfristig, statt kurzfristigen Spitzen hinterherzujagen.

4. Er gibt Hinweise auf den kommerziellen Wert

Die Kennzahl zur Konkurrenz im Google Keyword Planner zeigt die Konkurrenz unter Werbetreibenden, nicht die reine SEO-Schwierigkeit. Trotzdem liefert sie wertvolle Einblicke. Wenn viele Werbetreibende auf ein Keyword bieten und die empfohlenen Gebote hoch sind, deutet das meist auf eine starke Kaufabsicht hin. Marken investieren in Sichtbarkeit, weil diese Suchen zu Leads oder Verkäufen werden.

Wenn du für dein Geschäftswachstum auf Platz eins willst, ist das entscheidend. Nicht jeder Traffic ist gleich viel wert. Informative Keywords bringen vielleicht Besucher, aber transaktionale Keywords bringen oft Umsatz. Wenn du Konkurrenz und Gebotsschätzungen auswertest, kannst du Keywords bevorzugen, die realistisches Rankingpotenzial und kommerzielle Chancen verbinden.

5. Er unterstützt geografisches Targeting

Wenn deine Marke eine bestimmte Stadt, Region oder ein bestimmtes Land bedient, kannst du die Keyword-Daten im Google Keyword Planner nach Standort filtern. Das macht deine Recherche präziser. Wer auf breite, globale Keywords zielt, obwohl sein Markt lokal ist, landet bei unrealistischer Konkurrenz und irrelevantem Traffic.

Mit einer Recherche nach Standort findest du Begriffe, nach denen gesucht wird und die in deinem Einzugsgebiet erreichbar sind. Für Unternehmen, die die lokalen Suchergebnisse dominieren wollen, ist diese Funktion besonders stark.

So machst du eine Keyword-Recherche mit dem Google Keyword Planner

Wenn du auf Platz eins willst, kannst du nicht wahllos Keywords wählen und auf Ergebnisse hoffen. Du brauchst einen wiederholbaren Prozess. So nutzt du den Google Keyword Planner richtig.

Schritt 1: Starte mit einem klaren Seed-Keyword

Melde dich bei Google Ads an und öffne den Keyword Planner. Wähl „Neue Keywords entdecken“ und gib einen breiten Begriff rund um dein Produkt, deine Leistung oder deine Nische ein. Das ist dein Seed-Keyword.

Wenn du zum Beispiel Website-Leistungen anbietest, könnte dein Seed-Keyword „Website-Builder“ oder „Webdesign Agentur“ sein. Wenn du ein lokales Unternehmen führst, kann es deinen Ortsnamen enthalten. Ziel des Seed-Keywords ist nicht, sofort dafür zu ranken. Es soll eine breitere Liste verwandter Keyword-Ideen auf Basis echten Suchverhaltens erzeugen. Dieser Schritt hilft dir zu verstehen, wie Nutzer ihre Bedürfnisse beschreiben, und das ist oft anders als die Art, wie Unternehmen ihr Angebot beschreiben.

Schritt 2: Bewerte das Suchvolumen realistisch

Wenn Google Keyword-Ideen erzeugt hat, schau dir die Spalte mit dem durchschnittlichen monatlichen Suchvolumen an. Sie zeigt, wie viele Menschen an deinem gewählten Standort nach diesem Keyword suchen. Wähl aber nicht automatisch die höchste Zahl.

Hohes Suchvolumen heisst meist mehr Konkurrenz. Wenn deine Website neu ist oder wenig Autorität hat, kann es Ergebnisse verzögern, auf Keywords mit extrem hohem Volumen zu zielen. Such lieber nach Keywords mit mittlerer oder stetiger Nachfrage, die eng zu deinem Angebot passen. Bei Platz eins geht es oft darum, realistische Chancen zu finden, nicht den grössten Zahlen hinterherzulaufen.

Schritt 3: Bewerte die Konkurrenz strategisch

Die Kennzahl zur Konkurrenz im Keyword Planner zeigt die Konkurrenz unter Werbetreibenden, nicht die reine SEO-Schwierigkeit. Sie zeigt aber trotzdem, wie wertvoll ein Keyword ist. Wenn die Konkurrenz hoch ist und die Gebotsspannen stark sind, investieren Unternehmen Geld in dieses Keyword. Das deutet auf Kaufabsicht und Umsatzpotenzial hin.

Wenn die Konkurrenz niedrig bis mittel ist, kann das einen leichteren Einstieg bedeuten, besonders für kleinere Websites. Such nach Keywords, die relevante Nachfrage mit überschaubarer Konkurrenz verbinden, statt nach den Extremen auf einer der beiden Seiten.

Schritt 4: Versteh die Suchintention, bevor du auswählst

Die Suchintention zu treffen ist genauso wichtig wie die Wahl des richtigen Keywords. Bevor du ein Keyword festlegst, such selbst bei Google danach. Sieh dir dazu die Top-Ergebnisse genau an.

  • Frag dich:

  • Sind es Blogartikel?

  • Vergleichsseiten?

  • Produkt-Landingpages?

  • Leistungsseiten?

Google zeigt dir schon, welche Art von Inhalt es für diese Suche bevorzugt. Wenn oben ausführliche Vergleichsartikel stehen und du eine einfache Seite im Stil einer Startseite erstellst, wird das Ranking schwer.

Schritt 5: Finde Chancen bei Longtail-Keywords

Longtail-Keywords sind konkretere Suchbegriffe mit klarerer Absicht. Statt auf kurze Keywords wie „Website-Builder“ zu zielen, nimm Begriffe wie „bester Website-Builder für kleine Unternehmen“ oder „günstiger Website-Builder für Einsteiger“.

Diese Keywords haben meist weniger Konkurrenz und eine höhere Chance auf Conversions, weil der Nutzer weiss, was er will. Wenn du auf Platz eins willst, sind Longtail-Keywords oft der schnellste Weg zur Sichtbarkeit. Mit der Zeit bauen mehrere Erfolge bei Longtail-Keywords Autorität für breitere Keywords auf.

Schritt 6: Verfeinere deine Liste mit Filtern

Im Google Keyword Planner kannst du Ergebnisse nach Standort, Sprache und Grad der Konkurrenz filtern. Filter verhindern, dass du eine unrealistische Keyword-Liste aufbaust, und halten deine Recherche im Einklang mit deinen Geschäftszielen. Nutz diese Filter gezielt. Wenn du eine bestimmte Stadt bedienst, grenz dein Targeting ein. Wenn du landesweit arbeitest, sorg dafür, dass deine Standorteinstellungen zu deinem echten Markt passen.

Schritt 7: Gruppier und priorisiere Keywords

Wenn du deine Keywords ausgewählt hast, ordne sie in Themencluster. Statt eine Seite pro Keyword zu erstellen, gruppier verwandte Keywords unter einem zentralen Thema.

Ein Beispiel:

Hauptthema: Website-Builder

Verwandte Keywords:

  • bester Website-Builder für kleine Unternehmen

  • kostenloser Website-Builder

  • Website-Builder Preise

  • Website-Builder für Onlineshops

  • Website-Builder für Einsteiger

  • günstiger Website-Builder mit Hosting

Statt unverbundener Seiten baust du einen strukturierten Content-Cluster rund um das Hauptthema auf. Eine Kernseite zielt auf das Haupt-Keyword, unterstützende Seiten gehen auf konkrete Varianten und Suchen mit klarer Absicht ein. Dieser Ansatz stärkt die interne Verlinkung, verbessert die thematische Relevanz und erhöht deine Chance auf höhere Rankings.

  • Priorisiere deine Keywords nach dem Gruppieren so:

  • Starte mit Keywords mit niedriger bis mittlerer Konkurrenz für schnelle Erfolge.

  • Geh zu Keywords mit mittlerer Konkurrenz über, wenn deine Autorität wächst.

  • Sieh stark umkämpfte Keywords als langfristige Ziele.

Was passiert, wenn du diese Schritte befolgst?

Wenn du aufhörst, Keywords zu raten, und anfängst, sie mit Daten zu prüfen, fühlt sich SEO nicht mehr zufällig an. Statt zu veröffentlichen und zu hoffen, dass etwas rankt, triffst du durchdachte Entscheidungen. Wenn du unserem Leitfaden folgst, siehst du diese Veränderungen:

1. Deine Inhalte werden gezielt

Hinter jeder Seite, die du veröffentlichst, steht messbare Nachfrage. Du erstellst keine Inhalte mehr auf Basis von Annahmen. Du weisst, dass Menschen danach suchen, und du weisst, welche Art von Inhalt Google erwartet.

2. Du trittst realistischer gegen andere Marken an

Statt zu früh auf breite, stark umkämpfte Keywords zu zielen, konzentrierst du dich auf erreichbare Chancen. So baust du Rankings nach und nach auf und gewinnst Schritt für Schritt an Autorität.

3. Dein Traffic wird relevanter

Wenn du Keywords nach der Suchintention wählst, passen die Besucher, die du anziehst, besser zu deinem Angebot. Das verbessert Interaktion, Conversions und deine Geschäftsergebnisse insgesamt.

4. Du baust mit der Zeit thematische Autorität auf

Wenn du verwandte Keywords gruppierst und strukturierte Content-Cluster erstellst, zeigst du Suchmaschinen deine Expertise. Das erhöht deine Chancen, nicht nur für ein Keyword höher zu ranken, sondern für viele verwandte Suchen.

5. Ranking fühlt sich nicht mehr wie Glück an

Du veröffentlichst nicht mehr blind, sondern setzt strategisch um. Die Nachfrage ist geprüft. Die Konkurrenz ist bewertet. Die Suchintention ist getroffen. Wachstum wird planbar statt zufällig.

Alle wollen auf der ersten Seite ranken, aber mit dem Google Keyword Planner gehst du es in die richtige Richtung an. Er zeigt dir, wonach Menschen wirklich suchen, und hilft dir zu entscheiden, welche Chancen sich lohnen. Wähl die richtigen Keywords, bau Inhalte durchdacht darum herum und verbessere sie mit der Zeit. Einen anderen Ansatz für die Keyword-Recherche findest du in unserem Blogartikel darüber, wie du mit einem SEO-Tool Keywords recherchierst. Schau dir auch unseren SEO-Plan für Einsteiger an. Das ganze Bild bekommst du in unserem Grundlagen-Ratgeber zu SEO und warum es wichtig ist.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich Google Ads schalten, um den Google Keyword Planner zu nutzen?

Du brauchst ein Google-Ads-Konto, musst aber keine aktiven Kampagnen schalten. Du kannst ein kostenloses Konto anlegen und den Keyword Planner nutzen, ohne Geld für Anzeigen auszugeben. Das Tool funktioniert gleich, ob du es für bezahlte Kampagnen oder für die organische SEO-Recherche nutzt.

Warum zeigt der Google Keyword Planner Spannen statt genauer Zahlen beim Suchvolumen?

Google zeigt Spannen (etwa 1K bis 10K) für Konten, die gerade kein Geld für Anzeigen ausgeben. Konten mit aktiven Kampagnen bekommen genauere Zahlen. Für SEO sind die Spannen trotzdem nützlich, um Keywords miteinander zu vergleichen und zu erkennen, welche Begriffe mehr Nachfrage haben.

Was ist der Unterschied zwischen der Konkurrenz im Keyword Planner und der SEO-Schwierigkeit?

Die Kennzahl zur Konkurrenz im Keyword Planner zeigt, wie viele Werbetreibende in bezahlten Anzeigen auf dieses Keyword bieten. Sie misst nicht, wie schwer ein organisches Ranking ist. Ein Keyword mit wenig Konkurrenz unter Werbetreibenden kann in der organischen Suche trotzdem sehr umkämpft sein. Nutz den Keyword Planner für Signale zur Nachfrage und ein eigenes SEO-Tool für die Rankingschwierigkeit.

Sollte ich nur auf Longtail-Keywords zielen?

Longtail-Keywords sind ein starker Startpunkt, weil sie konkreter und weniger umkämpft sind. Eine ausgewogene Strategie umfasst aber beides. Nutz Longtail-Keywords für frühe Erfolge und Autorität und ziele dann nach und nach auf breitere Keywords, wenn deine Website bei Suchmaschinen Vertrauen gewinnt. Die Mischung bringt dir kurzfristige Ergebnisse und langfristiges Wachstum.

Woran erkenne ich, ob sich ein Keyword lohnt?

Ein Keyword lohnt sich, wenn es stetige Suchnachfrage hat, zu deinem Angebot passt, der Absicht der Suchenden entspricht und eine Konkurrenz hat, mit der du realistisch mithalten kannst. Prüf die Suchergebnisse selbst, um zu sehen, wer gerade rankt. Wenn ähnlich grosse Websites dafür ranken, hast du eine realistische Chance.

Wie nutze ich die gefundenen Keywords auf meiner Website?

Setz dein Haupt-Keyword in den Seitentitel, den Meta-Titel, die Meta-Beschreibung, eine H2-Überschrift und die ersten 100 Wörter deines Inhalts. Nutz Neben-Keywords natürlich in Zwischenüberschriften und im Fliesstext. Der Website-Builder von WEMASY hat für jede Seite eingebaute SEO-Felder, damit du Keywords, Titel und Beschreibungen festlegen kannst, ohne Code anzufassen.

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